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Stand: 08.02.2019

Pressemitteilung

1.000 Notfalldosen für Caritas-Sozialstationen

20190312_Notfalldosen_002Übergabe von 1.000 Notfalldosen (v.l.n.r.) Karsten Rosinke (Praxisanleiter HSK-Rettungsdienst), Marion Nagel-Dönneweg (Einrichtungsleitung Caritas-Sozialstation Hüsten), Carsten Kersenbrock (Praxisanleiter HSK-Rettungsdienst), Andreas Schäfer (Fachdienstleiter Rettungsdienst/Feuer- und Katastrophenschutz HSK), Christian Stockmann (Vorstandsvorsitzender Caritasverband Arnsberg-Sundern), Karsten Müller (Praxisanleiter HSK-Rettungsdienst) und Marek Konietzny (Kaufmännischer Vorstand Caritasverband Arnsberg-Sundern)

Marion Nagel-Dönneweg, Leiterin der Sozialstation Hüsten, nahm zusammen mit den Vorständen des Caritasverbandes, Christian Stockmann und Marek Konietzny, die wertvollen Lebensretter von Andreas Schäfer, Fachdienstleiter Rettungsdienst/Feuer- und Katastrophenschutz beim HSK, Karsten Müller, Ärztlicher Leiter des HSK-Rettungsdienstes, und Karsten Rosinke in Empfang. Sie nutzten auch die Gelegenheit, die Leitstelle und die Kreisschirrmeisterei im ZFR zu besichtigen.

Im Notfall zählt jede Sekunde. In der Notfalldose werden Gesundheitsdokumente an einem festen Ort griffbereit hinterlegt. Die Dose, die in der Kühlschranktür aufbewahrt wird, enthält ein Infoblatt mit allen wichtigen gesundheitlichen Daten und Kontaktpersonen. "Das erleichtert den Notfallsanitätern und dem Notarzt vor Ort die Arbeit, da sie sofort mögliche Unverträglichkeiten von Medikamenten oder Vorerkrankungen erkennen können", freut sich Karsten Müller, der auch selbst als Notarzt oft im Einsatz ist, über die Verteilung der Notfalldosen. "Wenn jemand beispielsweise eine hilflose Person in der Wohnung findet und dann die Rettungsdienstleitstelle unter 112 anruft, können die Disponenten den Rettungseinsatz besser einschätzen und die dann erforderlichen Rettungsmittel gezielt einsetzen", ergänzt Andreas Schäfer.

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Die 1.000 Dosen wurden für alle vier Sozialstationen in Arnsberg, Sundern, Neheim und Hüsten angeschafft und werden nun verteilt. Sie kommen vor Ort besonders bei Kunden der Sozialstationen zum Einsatz, die alleine ohne Angehörige wohnen.

"Hier ist es unglaublich wichtig, dass der Notarzt im Falle eines Falles weiß, wo er unter Umständen lebenswichtige Informationen zum Gesundheitszustand des Patienten finden kann", erklärt Marion Nagel-Dönneweg. "Für unsere Patienten aber auch für unsere Mitarbeitenden ist das ein Instrument, dass den reibungslosen Ablauf im Notfall gewährleistet. Unsere Mitarbeitenden sind häufig morgens die ersten und abends die letzten, die im Haushalt eines Pflegebedürftigen vor Ort sind und im Falle eines Falles den Patienten im Notfall auffinden und den Notarzt verständigen. Aus Datenschutzgründen dürfen längst nicht alle Informationen zum Gesundheitszustand in der Patientenmappe hinterlegt werden und häufig wird diese auch an unterschiedlichen Stellen aufbewahrt. Die Notfalldosen an einem festen Platz geben allen Beteiligten mehr Sicherheit."

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