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Stand: 08.02.2019

Pressemitteilung

Arnsberg – EinerWirALLE! - Stadtrundgang Barrierefreiheit Teil 2

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Als erste Station stand die Sparkasse Arnsberg-Sundern auf den Plan. Diese ist mit dem Rollstuhl oder auch Kinderwagen durch zwei seitliche Außenrampen gut zu erreichen. Auch die Drehtür am Eingang stellt aufgrund ihrer Größe und einem Knopf zum "langsam-stellen" kein Hindernis dar. Im Innenbereich bleibt es weiterhin barrierefrei. Die Bankautomaten sind unterfahrbar, es gibt an dem Schalter eine Sitzgelegenheit und es stehen sogar behindertengerechte Toiletten zur Verfügung.

Als nächstes ging es zur Rats Apotheke. Hierbei stellte nicht die Apotheke selber, sondern der Weg zu ihr eine große Hürde dar. "Der Übergang an der Ampel war sowohl für den normalen, als auch für den elektrischen Rollstuhl ein großes Problem. Dabei wäre unser Testrollstuhlfahrer Maurice sogar fast aus seinem Rollstuhl gefallen", berichtet Britta Kinze, Projektleiterin.

Nachdem dieses Hindernis gemeinsam gemeistert wurde, ging es an der Apotheke weiter. Beide Ein- und Ausgänge verfügen über automatische Türöffner und sind sowohl für Gehbehinderte, als auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Bevorzugen sollten Rollstuhlfahrer allerdings den größeren Eingang, da dieser nicht so steil ist. Auch in der Apotheke wurde Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Es stehen Sitzmöglichkeiten zur Verfügung, die Beratungstheken sind unterfahrbar und beinhalten gleichzeitig eine Ablage mit speziellen Einsätzen für Gehhilfen. Zusätzlich dazu gibt es einen barrierefreien Beratungsraum.

Von hier aus ging es zu Möbel Ebert. Auch diese Station stellt für Rollstuhlfahrer kein Hindernis dar. In den vorderen Verkaufsraum gelangt jeder durch einen elektrischen Türöffner. Die hintere Verkaufsfläche ist allerdings in dem Laden durch Stufen getrennt. Aber hier hilft die seitliche Eingangstür. Diese ist von außen problemlos zu nutzen und somit sind auch die weiteren Verkaufsräume für Rollstuhlfahrer zu erreichen.

Die letzte Station stellte der Bürgerbahnhof dar. Hier wurde bei Kaffee und Kuchen Resümee gezogen und die erworbenen Erkenntnisse in die App "Wheelmap.org" eingetragen. Aufgefallen sind bei diesem Stadtrundgang vor allem die "kleinen" Stolperfallen - das Überqueren der Straßen. Dieses stellt sowohl für den normalen Rollstuhlfahrer als auch für den elektrischen Rollstuhl ein großes Hindernis dar.

Wie die einzelnen Hürden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verlaufen sind, erfahren Sie in diesem Videoclip oder auf unserem Facebook-Profil.

Am 12. April findet um 15.30 Uhr der nächste Stadtrundgang mit dem Schwerpunkt Hörbehinderung statt. Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, meldet sich bitte bei Britta Kinze, Tel. 02931 5450554 oder per Mail b.kinze@caritas-arnsberg.de

 

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