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Stand: 05.11.2015

Pressemitteilung

Attraktiver Arbeitgeber - Regionalkommission NRW beschließt Entgelterhöhungen für Caritas-Beschäftigte

Für die Caritas-Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen bedeutet dies eine Entgelterhöhung von bis zu 7,88 %. MitarbeiterInnen in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen erhalten Erhöhungen von durchschnittlich 7,4 %, im Sozial- und Erziehungsdienst rund 7,32 % und die nichtärztlichen MitarbeiterInnen erhalten rund 7,88 %. Darüber hinaus sollen Einmalzahlungen für untere Entgeltgruppen in der Pflege von 250 Euro im Dezember 2018 folgen.

Ausbezahlt wird die Erhöhung in drei Schritten. Der erste Schritt erfolgt ab dem 01. Juni 2018 mit rund 3,19 %. Der zweite Schritt folgt dann im Januar 2019 mit weiteren rund 3 % sowie in 2020 mit rund 1 %.

Zusätzlich sieht der Beschluss weitere Entgeltverbesserungen für den beruflichen Einstieg in der Pflege vor. "Wir bauen die Attraktivität der Caritas für Fachkräfte aus", so Norbert Altmann, Verhandlungsführer der Dienstgeberseite. "Fachkräftemangel und die Sicherung der Finanzierung der Pflege sind große Herausforderungen und erfordern, die kollektiven Arbeitsbedingungen zukunftsfähig zu gestalten. Nur so können wir die Qualität der Einrichtungen und Dienste der Caritas erhalten und weiterentwickeln."

Christian Stockmann und Marek Konietzny, Vorstandsmitglieder des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern begrüßen diese Entgelterhöhung: "Wir freuen uns, dass für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine spürbare Entgeltsteigerung erreicht werden konnte." Neben weiteren Faktoren wie Gesundheitsmanagement, Nachwuchskräfteentwicklung, Fort- und Weiterbildung sowie Mitarbeiterseelsorge etc. führt die Entgeltverbesserung dazu, dass der Caritasverband ein attraktiver Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitsbereich ist.

Während sich die Bundesregierung auf der einen Seite für die Verbesserung der Pflege und die Stärkung der Pflegekräfte sowie für Tariflöhne eingesetzt wird, wollen die privaten Arbeitgeber, darunter bekannte Lobbyisten, die flächenendecke Einführung von Tariflöhnen in der Altenpflegebranche verhindern, wie der SPIEGEL ONLINE aktuell berichtet (siehe dazu http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rainer-bruederle-will-tarifloehne-in-der-altenpflege-verhindern-a-1215724.html).

"Diese Positionierung der Lobbyisten ist zwar erschreckend und enttäuschend, zeigt aber sehr offen die Haltung einiger Personen zu einer fairen und angemessenen Entlohnung der Pflegekräfte. Ich hoffe, dass die Bundesregierung bei ihrem Vorhaben, die Situation in der Pflege zu verbessern und die Pflegekräfte zu stärken, bleibt und nicht einknickt", so Christian Stockmann. "Der Pflegeberuf ist ein wichtiger Arbeitsbereich, der mehr Wertschätzung und Anerkennung in unserer Gesellschaft verdient hat!"

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20180704_Entgelterhöhungen

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