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Stand: 05.11.2015

Pressemitteilung

Digitalisierung in der Eingliederungshilfe - Kamingespräch in Arnsberg im Kloster Wedinghausen

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Thema: "Digitalisierung in der Eingliederungshilfe - Auswirkungen auf Kultur und Kommunikation"

Referent Thomas Rzepus, Gründer des Projektes sociallook - Helfen 4.0. aus Thüringen.

Digitalisierung ist in aller Munde. Viele Unternehmen stehen allerdings erst am Anfang dieser Zukunftsoptionen. Das Thema Digitalisierung betrifft aber nicht nur die Privatwirtschaft, sondern hat auch Auswirkungen auf die Freie Wohlfahrtspflege, z.B. den Caritasverband. Die "vierte industrielle Revolution" ermöglicht eine große technische Entwicklung (wie selbstfahrende Autos, miteinanderkommunizierende Maschinen etc.), wird aber die Arbeitswelt und unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt verläuft der Digitalisierungsprozess in der Eingliederungshilfe aber nur schleppend. Gleichwohl ist eine Vielzahl an Organisationsprozessen jedoch schon längst im digitalen Zeitalter angelangt (Hilfeplansoftware etc.). Und ohne Zweifel sind auch viele Klientinnen und Klienten längst "digital unterwegs" und nutzen digitale Medien im Alltag.

Die Beschäftigung mit der Thematik ist daher unausweichlich. Zu aller erst ist dieses Thema aber auch ein Auftrag an und für die Führungskräfte, die sich hier noch mit diversen Herausforderungen konfrontiert sehen. Auch bei der Fragestellung, mit welchen strategischen Überlegungen Digitalisierungsprozesse angestoßen werden und wie Mitarbeitende bei der Umsetzung eingebunden werden können. All das vor dem Hintergrund, dass in unseren Verbänden unterschiedliche Generationen zusammenkommen, von den Babyboomern, über die Generation Y bis zur Digital Generation. Das Thema Digitalisierung wird den Prozess der Arbeitsgestaltung und den Kundenkontakt sowie die -kommunikation nachhaltig verändern.

"Aus diesem Grund lädt unser Caritasverband mit unterschiedlichen Kooperationspartner immer wieder zu dem Thema Digitalisierung ein", so Christian Stockmann, sozialfachlicher Vorstand und Frank Demming Fachbereichsleiter im Caritasverband. "In der Diskussion und durch die Beiträge der unterschiedlichen Referenten erschließen wir uns immer mehr dieses Thema".

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Zusammen mit den eingeladenen Führungskräften und dem Referenten Thomas Rzepus wurde sich in denkwürdiger Kulisse im Kloster Wedinghausen* im Kamingespräch mit den folgenden Fragen beschäftigt:

  • Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Kultur und die Kommunikation in Unternehmen der Eingliederungshilfe?
  •  Welche neuen Strategien zur Vernetzung und digitalen Organisation können den Prozess der Digitalisierung in der Eingliederungshilfe zum Vorteil aller Beteiligten gestalten?
  •  Wie können Mitarbeitende in den Wandlungsprozess eingebunden werden, besonders unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Generationen?
  • Was sind konkrete Handlungsstrategien, die Führungskräfte kurzfristig ergreifen können, um diesen Wandel positiv zu begleiten?

Der Referent hat mit interessanten Beiträgen das Thema lebendig vorgetragen und die Diskussion während und im Anschluss an seine Präsentation war sehr spannend. Er begrüßte in seinem Beitrag auch die Initiative des Deutschen Caritasverbandes die Digitalisierung als Priorität auf die Agenda zu setzen. Alleine auf die Politik zu warten greift zu kurz.

Der Appell von Referent Thomas Rzepus an die Teilnehmenden zum Abschluss war eindeutig, "Aussitzen funktioniert nicht!".

 

* was schon im 12 Jahrhundert ein sehr bedeutendes kulturelles sowie religiöses Zentrum des Herzogtums Westfalen war, starke europäische Verbindungen hatte und derzeit mit seinen Ausgrabungen Schlagzeilen macht

 

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