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Stand: 08.02.2019

Pressemitteilung

Integration von Flüchtlingen gemeinsam angehen

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Die Anerkennung der mit großem ehrenamtlichen Engagement geleisteten Hilfe für Flüchtlinge  im vergangenen Jahr stand im Mittelpunkt des Besuches von Herrn Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender der Diözesancaritas und Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen  und Herrn Hezni Barjosef, Koordinator für die haupt- und ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen im Erzbistum Paderborn. Der Caritasverband Arnsberg-Sundern hatte die Verantwortlichen aus den katholischen Gemeinden und Caritaskonferenzen sowie Freundeskreisen der Ortschaften in Arnsberg und Sundern zu einem Austausch ins Caritashaus Arnsberg eingeladen. Beispiele guter Hilfe für die zu uns gekommenen Menschen wurden vorgestellt. Ein "herzliches Danke" gab es von Seiten der engagierten Arnsberger für die Unterstützung aus dem Bischofsfond, ohne die einige Projekte nicht hätten umgesetzt werden können. Besonders wurden hier die 4 Spielplätze an den Unterkünften Berliner Platz, Schleifmühlenweg, Hammerweide und in Oeventrop genannt. Nicht zu vergessen die Kulturprojekte und die Sprachkurse, die von ehrenamtlichen Helfern angeboten werden.

Das Referat Integration und Migration beim Diözesancaritasverband ist Ansprechpartner für die verbandliche Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Paderborn. Herr Barjosef nahm dankend die Beispiele guter unterstützender Arbeit auf und sagte seinerseits seine Unterstützung speziell bei Fragen in den Gemeinden zu.

"Die Aufgabe der nächsten Zukunft ist die Integration der mit sehr viel Hoffnung gekommenen Menschen," so Domkapitular Dr. Thomas Witt, "diese Aufgabe kann nur gemeinschaftlich gelöst werden und es braucht seine Zeit". Die Integration der Flüchtlinge in Gesellschaft und Arbeit wird aus Sicht der Caritas gut gelingen, da ehrenamtliche und verbandliche Caritas und die Pastoral mit vielen weiteren Engagierten und den Kommunen erfolgreich zusammenarbeiten.   Das Erzbistum will hier auch weiterhin seinen Beitrag zur Unterstützung leisten. Ein wichtiger Stützpunkt sind dabei die vom Erzbistum eingerichteten Leuchtturmstellen für den pastoralen Raum Arnsberg und Sundern als Ansprechpartner für die ehrenamtlich engagierten Menschen. (weitere Informationen zu den Leuchtturmstellen finden Sie hier) Diese Stellen wurden durch ein Kooperationsprojekt von Dekanat und Caritasverband ermöglicht und bieten neben der Unterstützung der Ehrenamtlichen auch Beratung für Menschen auf der Flucht in den Beratungszentren der Caritas in Arnsberg und Sundern.

Am Nachmittag wurden konkrete Projekte vor Ort vorgestellt. Dazu traf man sich in der Flüchtlingsunterkunft am Schleifmühlenweg in Neheim. Die Trommel-AG mit Flüchtlingen begeisterte mit heißen Rhythmen. Das Ehepaar Esken stellte sein Projekt der Heimkehrhilfe "Hilfe zur Selbsthilfe durch Qualifikation" vor. Beispielhaft haben sich private Sponsoren im Stadtgebiet Arnsberg zusammen getan, um einen Schweißer-Lehrgang für zwei junge Roma aus Serbien und Bosnien-Herzegowina zu finanzieren. Sie werden jetzt mit einem deutschen Diplom nach Hause fahren. Gerne würde Ehepaar Esken auch das nötige Werkzeug an die Hand geben, damit sie in ihrer Heimat einen Handwerksbetrieb aufbauen können. Dazu werden noch Sponsoren gesucht!

Herr Dr. Thomas Witt und Herr Barjosef waren dankbar für die vielen Anregungen einer wohlwollenden und effektiven ehren- und hauptamtlichen Arbeit für die Flüchtlinge in Arnsberg und wiesen auf die Unterstützung durch das Bistum hin.



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