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Stand: 05.11.2015

Pressemitteilung

Sterbenden zur Seite stehen

Eine neue Vorsitzende hat die Arbeitsgemeinschaft Hospizbewegung im Erzbistum Paderborn. Maria Stute, Leiterin des Stationären Hospizes Raphael in Arnsberg, wurde Nachfolgerin von Schwester Rotraud Helle (Brilon), die ihr Amt 2015 nach 14 Jahren in dieser Position aus Altersgründen abgegeben hatte. Maria Stute ist bereits seit 2007 im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft und war seit 2010 stellvertretende Vorsitzende.

Auf dem Foto der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Hospizbewegung im Erzbistum Paderborn Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Hospizbewegung im Erzbistum Paderborn mit: Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, Elisabeth Jakobsmeyer (Paderborn), Geschäftsführer Christopher Durst, Vorsitzende Maria Stute, Dr. Susanne Lindner (Dortmund), stellvertretende Vorsitzende Birgit Heimes, Pfarrer Thomas Siepe (Diözesanbeauftragter für die Hospizseelsorge, Arnsberg), Gabriele Kösters (Hamm) und Anita Wiese (Meschede).(Foto: cpd/Jonas)

Neue Stellvertreterin wurde Birgit Heimes, Leiterin des ambulanten Palliativteams der Caritas-Sozialstation Lennestadt und Kirchhundem. Geschäftsführer Christopher Durst zeigte sich sehr zufrieden mit der Wahl. Damit seien Vertreterinnen sowohl stationärer Hospize wie auch der ambulanten Hospiz- und Palliativdienste „mit im Boot“. „Das ergänzt sich sehr gut.“

Zur Arbeitsgemeinschaft Hospizbewegung im Erzbistum Paderborn gehören 52 katholische Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Gebiet des Erzbistums Paderborn. Ziel ist es, Vernetzungen zu schaffen und den Hospizgedanken in allen katholischen Einrichtungen im Erzbistum zu festigen und zu vertiefen. Zu diesen Einrichtungen gehören insbesondere ambulante Pflegedienste, Altenhilfeeinrichtungen, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen. Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1998 im Auftrag des damaligen Erzbischofs Johannes Joachim Degenhardt als Unterstützung der wachsenden Zahl ehrenamtlicher Hospizinitiativen gegründet, die Sterbenden zur Seite stehen wollten.

Aktuell beschäftigt sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft mit der praktischen Umsetzung von Neuerungen, die durch Veränderungen im Hospiz- und Palliativgesetz, im Krankenhausstrukturgesetz sowie im Pflegestärkungsgesetz 2 zum Jahresanfang eingeführt wurden.