Berufliche Bildung lebt von praktischen Erfahrungen, persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und starken Partner:innen. Wie erfolgreich dieses Zusammenspiel gelingen kann, zeigt die Arbeit unseres Arbeits- und Bildungszentrums (ABZ) Oeventrop des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern e.V. Ein aktueller Beitrag im Fachmagazin "PERSPEKTIVEN" des Tischlerhandwerks NRW stellt die inklusive Bildungsarbeit unseres ABZ und die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen ausführlich vor.
Im Berufsbildungsbereich Holz verbinden wir fachliche Qualifizierung mit individueller Persönlichkeitsentwicklung. Unter der Begleitung von Mirko König, gelernter Tischler, Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung und Bildungsbegleiter, lernen unsere Teilnehmenden den sicheren Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Maschinen. Theorie und Praxis greifen dabei unmittelbar ineinander. Es entstehen reale Werkstücke wie Bänke, Tische, Schneidebretter oder Bühnenpodeste, die den Teilnehmenden ermöglichen, ihre Fähigkeiten sichtbar zu machen und Verantwortung für ein gemeinsames Ergebnis zu übernehmen. Auch unser viel beachtetes Bühnenprojekt ist auf diese Weise entstanden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dafür sind betriebliche Erfahrungen unverzichtbar. Ein gelungenes Beispiel ist die Kooperation mit der FHS Holztechnik GmbH in Arnsberg. Einmal wöchentlich sammeln Teilnehmende unseres ABZ dort praktische Erfahrungen und werden unmittelbar in reale Auftrags- und Arbeitsprozesse eingebunden. So können sie betriebliche Abläufe kennenlernen, ihre fachlichen Fähigkeiten weiterentwickeln und zugleich Vertrauen in die eigenen Stärken gewinnen.
"Wir möchten unseren Teilnehmenden Möglichkeiten eröffnen, sich auszuprobieren und zu zeigen, was in ihnen steckt", erklärt Laura Bec