Mitarbeiter-Seelsorge

Bei dieser Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt, dessen Bild gründet sich auf unseren christlichen Glauben. Jeder Mensch hat seinen eigenen Wert und seine eigene Würde.

Aufgaben

Mit diesem Auftrag sind in unserem Verband ca. 1.200 Mitarbeiter betraut. Mitarbeiterseelsorge hilft mit, dass der Aspekt der christlichen Verwurzelung der Caritas in der Routine und der Anstrengung des Arbeitsalltages nicht verloren geht und die Orientierung am christlichen Glauben als Hilfe gegen Überforderung und Sinnentleerung wahrgenommen werden kann. Jeder braucht immer neu die Erinnerung an den Glaubens- und Sinnzusammenhang, vor allem in Zeiten steigender Anforderungen. Die Mitarbeiterseelsorge soll der/dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen ihr Tun vor dem Hintergrund christlicher Werte zu überdenken und sich an ihnen aufzurichten.

Spirituelle Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verbandes 

  • persönliche Entlastungsgespräche für Mitarbeiter
  • Vorbereitung und Durchführung von Einkehr- und Besinnungstagen
  • Gottesdienste und andere spirituelle Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um unseren Glauben und unser christliches Selbstverständnis zu stärken
  • geistliche Impulse zu Teamsitzungen oder anderweitigen Gesprächsrunden
  • Informations- oder Fortbildungsangebote zu bestimmten Fragen des Glaubens oder der kirchlichen Entwicklung 
  • Vorbereitung und Durchführung von gottesdienstlichen Feiern in den Einrichtungen und Diensten zu verschiedenen Anlässen (wie z.B. Feiern im Jahreskreis, Jubiläen, Feiern mit Angehörigen, Gedenkgottesdienste etc.)

Mitarbeit an der konzeptionellen Umsetzung von christlichen Werten in den Einrichtungen und Diensten des Caritas-Verbandes auf Verbandsebene, in den einzelnen Fachbereichen oder Einrichtungen.

Seelsorgliche Begleitung in unseren stationären Einrichtungen

Mit seinem "Rahmenkonzept Seelsorge" erklärte der CV Anfang 2015 die Seelsorge in seinen Einrichtungen und Diensten als ein strategisches und inhaltliches Element.

Der Caritasverband Arnsberg-Sundern möchte eine  Caritas sein,  in der gelebte Menschlichkeit als Markenzeichen deutlich bleibt. Menschen kommen in ihrem Leben häufig an ihre Grenzen. Insbesondere in sozialen Einrichtungen sind Fragen des menschlichen Lebens angesichts von Krankheit und Leid, Sterben und Tod, aber auch von Freude und Hoffnung von besonderer ­Bedeutung. Die Seelsorge im Caritasverband möchte Menschen mit diesen Fragen nicht alleine lassen, sondern sie begleiten.

Die stationären Einrichtungen des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern haben daher Mitarbeiterinnen zur seelsorglichen Begleitung qualifizieren lassen. Die Mitarbeiterinnen Dagmar Freimuth, Belinda Schlüter, Elisabeth Morawietz (Seniorenhaus St. Anna), Maria Fleck (Seniorenhaus Klostereichen), Susanne Reiter (Seniorenhaus St. Franziskus), Fabiola Vorderwülbecke (Seniorenhaus St. Joachim), Maria Stute (Hospiz St. Raphael) und Jutta Schlinkmann-Weber (Wohnhäuser für Menschen mit Behinderung) wurden vom Erzbischof Hans Josef Becker aus Paderborn beauftragt und sind ab sofort in den Einrichtungen vor Ort als Ansprechpartner da.

Die Aufgaben einer seelsorglichen  Begleitung reichen dabei von der Gestaltung des Kirchenjahres und der  kirchlichen Feste (Gottesdienste, Gebet, Feste und Feiern, kreative spirituelle Angebote) über die seelsorgliche Begleitung in Krankheit und  Sterben - der Begleitung der Hinterbliebenen, , der Einzelseelsorge, der Beratung und Begleitung in Lebens- und  Glaubensfragen, in Fragen von Behinderung  und Krankheit bis hin zur Krisenintervention für Menschen in  Notsituationen, Angehörige und Mitarbeiter.

 

Download

Flyer_Seelsorge

Hier finden Sie den Flyer zur seelsorglichen Begleitung in unseren stationären Einrichtungen als PDF-Download.