
Jeweils im 6 Wochen Rhythmus ist eine Kindertagesstätte mit dem Seniorenhaus in Verbindung, sodass die Kinder und die Senioren gemeinsame Aktionen durchführen können. Begonnen wurde dieses Kooperationsprojekt mit dem "kleinen Bruder" des Seniorenhauses - dem Kindergarten St. Josef.
Nach der Kennenlernphase starteten die beiden Einrichtungen mit ihren Treffen zu verschiedenen Themen. Dabei standen Aktionen unteranderem zu den Themen Bewegung, Musik und Kreativität auf dem Plan. Es wurde viel zusammen gebastelt, gelacht und sich ausgetauscht. "Mit der Zeit haben sich unsere Treffen so entwickelt, dass jedem Senior ein festes Kind zugeordnet ist - man kann quasi von einer 1 zu 1 Betreuung sprechen", so Sonja Lawatsch, pädagogische Fachkraft des Kindergartens. "So können sich nicht nur unsere Kinder, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses besser auf das Gegenüber einlassen und haben eine feste Bezugsperson."
"Mit diesem Projekt möchten wir unseren Senioren wieder einen Stellenwert in der Gesellschaft geben und gleichzeitig die Hemmschwelle bei den Kindern gegenüber älteren Menschen abbauen", fügt Sebastian Füst, Einrichtungsleiter des Seniorenhauses, hinzu. "Wir haben bislang auch nur positives Feedback zu diesem Projekt bekommen und die Kinder haben in der kurzen Zeit auch immer wieder über das Projekt hinaus den Kontakt zu unseren Senioren gesucht."
Zum Abschluss haben die Kindergartenkindern mit den Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam Tannenbaumschmuck aus einem Salzteig-Gebäck modelliert und gestaltet, dass den Tannenbaum im Eingangsbereich des Seniorenhauses schmücke wird und anschließend, auf Wunsch der Kinder, gemeinsam Pfannkuchen mit Vanillesoße gegessen.