Rassismus begegnet uns nicht nur in Nachrichten, politischen Debatten oder sozialen Medien. Auch im Alltag erleben Menschen mit internationaler Familiengeschichte Vorurteile, Zuschreibungen und Ausgrenzung. Unsere Integrationsagentur und unsere Migrationsberatung des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern e.V. möchten deshalb das Thema bewusst in den Mittelpunkt rücken und laden am Donnerstag, 01. Oktober 2026, um 19:00 Uhr zu einem besonderen und interaktiven Abend in die Evangelische Kirchengemeinde, Burgstraße 11 in Arnsberg-Neheim, ein.
Unter dem Titel "Rassismus in Deutschland?" gestalten Max Gede und Yuriy Krotov von Makosa e.V. aus Köln einen Abend, der zum Mitmachen, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Yuriy Krotov ist ukrainisch-jüdischer Autor, Philologe und Aktivist in der interkulturellen politischen Bildung. Gemeinsam mit Max Gede setzt er auf ein Format, das politische Bildung einmal anders vermittelt: Ein interaktives Quiz bildet den Ausgangspunkt für Gespräche, neue Perspektiven und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Rassismus und gesellschaftlichen Denkmustern.
Deutschland ist ein Land der Vielfalt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und politischer Überzeugungen leben hier miteinander. Gleichzeitig wirken alte Denkmuster und Vorstellungen von vermeintlicher Überlegenheit weiter. Die eigene Herkunft, der Geburtsort, der Zeitpunkt der Einwanderung oder äußere Merkmale wie die Hautfarbe dürfen jedoch nicht darüber entscheiden, welchen Platz ein Mensch in unserer Gesellschaft einnimmt.
Genau hier möchte der Abend ansetzen: Wo beginnen Vorurteile? Wie entstehen rassistische Zuschreibungen? Und was können wir selbst dazu beitragen, ihnen entgegenzutreten?
Makosa e.V. entwickelt kreative und dialogische Formate der politischen Bildung. Statt klassischer Vorträge stehen Quizze, Spiele, Diskussionen und Workshops im Mittelpunkt. So entstehen niedrigschwellige Räume, in denen gesellschaftliche Themen gemeinsam reflektiert und unterschiedliche Perspektiven ausgetauscht werden können.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mitzuraten, mitzudiskutieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn Vielfalt braucht Begegnung und eine offene Gesellschaft braucht Menschen, die hinschauen und miteinander reden.